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DIE GESCHICHTE Die älteste Perücke der Welt ist ca. 5000 Jahre alt, es handelt sich um eine Wollperücke die aus Ägypten stammt und heute noch im Museum in Kairo zu bewundern ist. Aus überlieferten Quellen wissen wir, dass in der Antike Haaropfer gebracht wurden, um der Trauer, Reue oder Todessehnsucht Ausdruck zu verleihen. Haaropfer waren der Ersatz für Menschenopfer bei den Bestattungen und haben sich demnach aus der Totenfolge entwickelt. Bei den Kelten und Germanen galt langes Haar als Zeichen der Freiheit. Das Haar der Könige wurde niemals geschnitten. Im Mittelalter bedeutete starke Behaarung Glück, Reichtum und hohes Alter. Sündhaft fand man das Tragen offener Haare bei Frauen. Das Bedecken der Haare zeigte die Unterwürfigkeit gegenüber dem Manne. |
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DIE GESCHICHTE In der Renaissance kamen die Perücken und Haarteile in Mode. Die Augenbrauen und der Haaransatz wurden rasiert. Im Spätbarock wurde das Tragen von Perücken für Frauen und Männer gehobener Schichten opportun. Spärlicher Haarwuchs wurde als Mangel empfunden, die Ausbreitung von Syphilis, die ebenfalls mit Haarverlust verbunden ist, wertete die Betroffenen ab und isolierte sie von der Gesellschaft. Im Jahre 1660 bis ungefähr 1790 kam es zur Hochblüte der Perücken und Haarteile die man einfach für jede Frisur benötigte. Die aufwendige Pflege und Herstellung dieser Perücken war es, dass diese lange Zeit dem Adel vorbehalten blieben. Langsam sickerte es auch zu nicht adeligen Schichten durch. Man wollte einfach die vornehme Note durch das Tragen teurer Perücken dokumentieren. |
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DIE GESCHICHTE Nun kam eine Zeit, sie fällt noch vor die Zeit der französichen Revolution, wo die Perücken vom Adel abgelehnt wurden und nur schlichte Frisuren die Köpfe des Adels schmückten. Die Biedermeierzeit war es, die die Perücken und Haarteile wieder hoffähig machten. Die Damen korrigierten ihre Haarfülle mit Haarteilen und Perücken. Heute werden Perücken getragen um einfach bei jedem Anlaß tip top auszusehen, bei schwächerem Haarwuchs, aus medizinischen Gründen, aus ästhetischen Gründen, psychologischen Erwägungen Toupets, aus beruflichen Gründen Richter Englands, Theater, Unterhaltung und Karneval. |
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